Zeugen hatten einen entsprechenden Hinweis an die Polizei weitergegeben. Der Besitzer soll dabei beobachtet worden sein, wie er mit einem Minensuchgerät nach Spuren aus dem Zweiten Weltkrieg suchte. Er ist den Angaben zufolge schwerstkrank und nicht vernehmungsfähig.
Offenbar stieß der Mann bei seinen Suchaktionen auch auf die Gebeine von Kriegsopfern: In einem Nebenraum des Gehöfts fanden Polizisten einen Totenschädel, der in einem Pappkarton lag und aus dem Zweiten Weltkrieg stammen soll, hieß es.
Insgesamt 182 Waffen und Sorten an Munition gefunden
In der vergangenen Woche wurden insgesamt neun Objekte durchsucht.Die Ermittler fanden weitere Waffen in Wohnungen und Kellern von einem 33 Jahre und einem 51 Jahre alten Cottbuser. Insgesamt wurden 182 verbotene Gegenstände sichergestellt, ein Großteil auf dem Grundstück des 65-Jährigen. Zu den Fundstücken zählten auch zwei Sprenggranaten, ein Maschinengewehr und eine Maschinenpistole sowie vier Bajonette und rund 4500 Schuss Munition.
Nach Angaben eines Polizeisprechers sind die Waffen unterschiedlich alt. Fabrikneu sei aber keine. Nach den derzeitigen Erkenntnissen seien die Waffen lediglich gelagert und nicht gehandelt worden.
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