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Maritimer Münzschatz gegen Nazi-Raubgut
Wikileaks-Papier lässt einen Diplomaten-Deal zwischen Washington und Madrid vermuten
Das US-Unternehmen Odyssey Marine Exploration aus Tampa (Florida) ist auf Wrack- und Schatzsuche spezialisiert. Vor vier Jahren entdeckten Spezialisten der Firma vor Portugals Südküste eine gewaltige Menge an Silber- und Goldmünzen. Geschätzter Wert: 500 Millionen US-Dollar. So etwas hat es bislang noch nicht gegeben.
Der Schätz läge an Bord eines gesunkenen britischen Handelsschiffs, behauptete Odyssey. Doch spanische Archäologen glaubten den Amerikanern kein Wort. Sie informierten die Regierung in Madrid von ihrem Verdacht, dass es sich vermutlich um die Ladung der »Nuestra Señora de las Mercedes« handelt, die von den »US-Piraten« heimlich geborgen worden ist.
Die spanische Fregatte war während der napoleonischen Kriege am 5. Oktober 1804 von der britischen Marine versenkt worden. Drei weitere spanische Schiffe wurden gekapert.
Als Kriegsschiff wäre die »Mercedes« nach wie vor im Eigentum Spaniens – so wie der Schatz auch. Die Regierung in Madrid klagte vor einem Gericht in Tampa gegen Odyssey und erhielt 2009 in erster Instanz recht. Nicht zuletzt deshalb, weil sie von Washington unterstützt wurde. Odyssey legte Berufung ein – und erhielt nun unerwartete Unterstützung durch die diplomatischen Dokumente, die von Wikileaks veröffentlicht wurden. Ein von den Zeitungen »Guardian« und »El País« publiziertes Papier fasst angeblich ein Gespräch zwischen dem spanischen Kulturminister und dem US-Botschafter in Madrid zusammen. Es lässt auf einen ausgesprochen seltsamen Deal schließen.
Demnach soll Spanien im Gegenzug für die US-Schatzhilfe .....
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http://www.neues-deutschland.de/artikel ... ubgut.html
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Gruß Sven
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