Grausamer Tod im Stollen: Französische Archäologen haben im Kilianstollen die Leichen deutscher Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg ausgegraben. Die Männer starben bei einem Angriff mit Minenwerfern.
Der Oktoberhimmel hängt grau über dem Elsass. Nur widerwillig gibt der schwere Lehmboden am Lerchenberg die Überreste von 21 deutschen Soldaten frei, die hier am 18. März 1918 bei einem französischen Angriff verschüttet wurden. Zu diesem Zeitpunkt des ersten Weltkriegs, der von 1914 bis 1918 dauerte, war der deutsche Vormarsch im Westen zum Erliegen gekommen - mitentscheidend dür die deutsche Niederlage.
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